Zecken-Alarm: Schon so viele FSME-Fälle wie im ganzen Jahr 2002!
- Bereits 60 Fälle gemeldet - Tendenz steigend
- Steiermark "führt" mit 19 Fällen
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FSME-Erkrankungsfälle nach Zeckenbissen haben in Österreich dramatisch zugenommen. Laut dem Institut für Virologie der Uni Wien wurden bereits 60 Fälle gemeldet. Damit ist der Stand vom gesamten Jahr 2002 erreicht. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres (bis 5. August) hatte es "nur" 34 FSME-Fälle gegeben.
Die Zahl der FSME-Erkrankungsfälle in Österreich ist laut den Fachleuten vom Institut für Virologie der Universität Wien dramatisch angestiegen: In diesem Jahr
Eine Neuentwicklung laut den Virologen: Auch das Bundesland Tirol, das bis dato als weniger Zecken verseuchtes Gebiet gegolten hat, ist mit derzeit schon fünf FSME-Fällen betroffen. In Vorarlberg wurde ein Fall gemeldet. Steiermark ist auch in diesem Jahr wieder "führend" in der Opferbilanz mit 19 Fällen.
Die Verteilung zeigt deutlich, dass eine FSME-Erkrankung nicht eine Frage des Alters ist, denn 53 FSME-Opfer, - das sind mehr als 88 Prozent - sind über 30 Jahre alt. Seit der letzten Stichtagerhebung vom 21. Juli 2003 hat sich auch in der Gruppe der Kinder und Jugendlichen bis zum 20. Lebensalter die Statistik von drei auf nun fünf Erkrankungen nach oben verändert.
Die Virologen raten jedenfalls weiterhin dringend zur FSME- Impfung. Sie ist in jeder Jahreszeit möglich. Und wer nicht gegen die "Zeckenkrankheit" (FSME) gefeit ist, sollte sich immunisieren lassen. (apa/ red)
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