Dank viel Sonne: Jahrgang 2003 wird Jahrhundert-Wein
- Damit´s ein Spitzen-Tropfen wird, sollte es bis zur Lese wenig regnen. PLUS: Alle Weinwirte 2000
·Studie beweist
Wein-Experten denken anders!
·Wirtshausguide
Hier speisen die Österreicher!
·Durchklicken!
Das sind die Weinwirte 2000!
·Salonsieger 03
Das sind die Wein-Staatsmeister!
·Siegerliste!
"Vinaria" kürte heimische Weine!
·Haubenküche!
Die besten Treffs im Garten!
Die letzten Wochen waren sonnig und heiß - und das lässt die Hauer jubeln: Denn dank viel Sonne verspricht der Jahrgang 2003 als Jahrhundert-Wein in die Geschichte einzugehen! Die Chance, dass die heurige Lese wieder sehr gute Qualitäten hervorbringt, sind exzellent! Wenn, ja wenn den vielen Sommer-Sonnenstunden ein sonniger August und ein milder Herbst mit wenig Niederschlag folgen.
Nicht nur in Österreich, auch in Italien, Frankreich oder Deutschland blicken die Winzer erwartungsvoll den der Weinlese entgegen - noch ist der "Jahrhundert-Jahrgang" nicht gesichert: Dauerregen oder Hagel könnten die Hoffnungen zunichte machen.
"Bisher verlief das Weinjahr fast optimal", freute sich Michael Thurner, Chef der Österreichischen Weinmarketingservicegesellschaft (ÖWM), im Gespräch mit der APA. "Ein sonniger August und ein milder Herbst könnten uns wieder einen großen Weinjahrgang bringen."
Über die Erntemengen des Jahres 2003 könnten zu diesem Zeitpunkt aber noch keine seriösen Angaben gemacht werden. "Viele Winzer beginnen jetzt erst mit dem Ausdünnen der Rebstöcke", erklärte Thurner. Entscheidend sei die Witterung in den Erntemonaten September und Oktober: Sonnige Herbstmonate ermöglichen eine optimale Ausreifung der Trauben und somit hohe Qualität. Zu viel Niederschlag in dieser Zeit erhöhe aber den Fäulnisdruck in den Weingärten und erfordere eine sehr selektive Ernte, um nur bestes Traubenmaterial zu erhalten. "Wenn alles glatt läuft, können wir mengenmäßig mit einer durchschnittlichen Ernte wie in den vergangenen fünf Jahren rechnen", ist der ÖWM-Chef zuversichtlich.
2002 wurden in Summe 2,599 Mio. Hektoliter Wein in Österreich produziert. Im Jahr davor waren es 2,53 Mio. hl, 2000 dagegen nur 2,3 Mio. hl.
Trotz der großen Dürre in weiten Teilen des Landes seien keine nennenswerten Ernteausfälle beim Wein zu erwarten, so die ÖWM. Erhöhte Aufmerksamkeit sei aber der sorgfältigen Bearbeitung der Weingärten zu widmen. Von der Trockenheit stärker betroffen seien junge Weingärten, die auf Grund ihrer Wurzelsysteme noch keine langen Wurzeltriebe bis tief ins Erdreich aufweisen und somit auf vorhandene Wassermengen knapp unter der Erdoberfläche angewiesen seien, erklärte Thurner. Sehr alte Bestände seien dagegen 20 bis 30 Meter tief im Boden verwurzelt. (red/apa)
Cannes21:21
Zweite Goldene PalmeMichael Haneke gewinnt mit "Amour" den Hauptpreis bei den Filmfestspielen
Familiendrama in St. Pölten15:23
Bluttat: Bub ist totÄrzte kämpften erfolglos: Achtjähriger Bub nach Kopfschuss gestorben
