AOL geht künftig ohne Boris Becker auf Kundenfang
- Internetanbieter will sich von seinem Werbeträger Nr. 1 trennen
- Neues Werbekonzept verzichtet auf Beteiligung von Prominenten
Nach knapp vier Jahren will sich der Internet-Anbieter AOL Deutschland von seinem Werbeträger Boris Becker trennen. Berichten zufolge beschloss das Unternehmen, den Vertrag mit dem ehemaligen Tennisprofi Ende des Jahres auslaufen zu lassen und nicht weiter zu verlängern. Zur Begründung verwies ein Sprecher laut Vorabmeldung auf ein neues Werbekonzept bei AOL. "Wir werben künftig ohne Prominente".
Der weltgrößte Medienkonzern AOL Time Warner hatte vergangene Woche bekannt gegeben, sein Gewinn habe sich im letzten Quartal nahezu verdreifacht. Allerdings habe die Internetsparte AOL fallende Werbeeinnahmen zu verzeichnen. (apa/red)
