EU-Kommissar Fischler: "Ich höre 2004 endgültig auf!"
- In NEWS: Absage an Comeback in Österreich: "Ich wüsste nicht, was ich da tun soll."

In der brandneuen Ausgabe des Nachrichtenmagazins NEWS bestätigt EU-Kommissar Franz Fischler seinen vollständigen Ausstieg aus der Politik: "Ich höre auf, ich werde der neuen EU-Kommission ab November 2004 nicht mehr angehören." Gleichzeitig dementiert der Tiroler, einst Landwirtschaftsminister in der Regierung Vranitzky, jegliches politisches Comeback in Österreich: "Ich wüsste nicht, was ich da tun sollte." Das gilt auch für eine in manchen Kreisen schon andiskutierte Bundespräsidentschafts-Kandidatur Fischlers: "Das Amt interessiert mich, ehrlich gesagt, nicht unbedingt."
Was das Verhältnis zwischen Österreich und der EU angeht, das zuletzt durch die Transitfrage (EU-Klage gegen Österreich) und Einwände der Bundesregierung gegen den Konventsvorschlag einer neuen EU-Verfassung getrübt erscheint, stellt Fischler fest: "Die Wiener Regierung ist in Brüssel voll anerkannt. Das Problem ist eher, dass es einzelne Aktivitäten bzw. Vorschläge von Österreich gibt, von denen man wissen muss, dass sie in der EU nicht funktionieren können."
Zur Regierung Österreichs sagt Fischler, man solle Bundeskanzler Wolfgang Schüssel für dessen Reformarbeit "eher Respekt" zollen. Gleichzeitig aber sagt Fischler, dass eine Schwarz-Grüne Regierung der Erneuerung Österreichs eher gut getan hätte.
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