BAWAG will Stiefelkönig übernehmen
- Detailverträge sollen nun ausverhandelt werden - Schulden werden in mehrheitliche bzw. gänzliche Beteiligung umgewandelt
Der Fortbestand der angeschlagenen Grazer Schuhhandelskette Stiefelkönig dürfte gesichert sein. Die Hausbank BAWAG/P.S.K. hat am Freitag eine Absichtserklärung zur Übernahme abgegeben. Nun sollen die Detailverträge ausverhandelt werden. Bis zum Abschluss der Verhandlungen habe die BAWAG/P.S.K. ihre Weiterfinanzierungszusage verlängert, teilte die Bank am Freitag mit.
Ursprünglich war die Weiterfinanzierungsgarantie über 82 Millionen Euro nur bis Donnerstag befristet gewesen. Nach jüngsten Plänen sollen die Schulden nun in eine mehrheitliche bzw. gänzliche Beteiligung umgewandelt werden.
Aus eigener Kraft könnte das traditionsreiche Schuhhandelshaus nach Medienberichten schon ab August weder Gehälter noch Lieferanten bezahlen. Betroffen wären bei Stiefelkönig rund 1.350 Beschäftigte. (apa)
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