Donnerstag, 31. Juli 2003

BA-CA: Netto-Gewinn um fast die Hälfte gesteigert

  • 1. Halbjahr: 202 Mio. Euro Gewinn
  • Um 47,2 Prozent höher als im 1. Halbjahr 2002

Anders als ihre bayerische Mutter HypoVereinsbank hat die seit drei Wochen wieder börsennotierte Bank Austria Creditanstalt für das erste Halbjahr 2003 eine Bilanz ohne rote Flecken vorzuweisen. Unter dem Strich verblieb der größten Bank in Österreich nach den ersten sechs Monaten ein Gewinn, der mit 202 Mio. Euro um 47,2 Prozent höher ausfiel als in der ersten Jahreshälfte 2002 (137 Mio.).

Grund für den Gewinnanstieg waren deutlich geringere Vorsorgen für Problemkredite, ein weit besseres Handelsergebnis sowie Steigerungen im Ostgeschäft, das bereits 30 Prozent des BA-CA-Ergebnisses lieferte.

Das Betriebsergebnis des für Österreich und Osteuropa zuständigen HVB-Teilkonzerns BA-CA stieg in den ersten sechs Monaten 2003 um 63,8 Prozent. Sein Vorsteuerergebnis bezifferte das Wiener Kreditinstitut in einer Ad hoc-Mitteilung vom Donnerstag mit 301 Mio. Euro, es lag um knapp mehr als die Hälfte über dem Vorjahreswert von 201 Mio. Euro.

Ihre Kreditrisikovorsorge musste die BA-CA im ersten Halbjahr 2003 mit 229 Mio. Euro um 28,4 Prozent deutlich niedriger ansetzen als noch im Vorjahreszeitraum. Das Handelsergebnis konnte in den ersten sechs Monaten von 55 auf 187 Mio. Euro mehr als verdreifacht werden. (apa)

31.7.2003 09:42