Not wegen Dürre - 3 Mio. Euro für betroffene Bauern!
- Bis zu 70% der Ernte verdorrt: Kaum Grünfutter fürs Vieh, Notverkäufe & Schlachtungen!
- Geld aus Katastrophen-Fonds
·NÖ-Landeshilfe
Dürre: 1,5 Mio. Euro für Bauern
·Dramatisch
Ernteausfälle bis
zu 70 Prozent
·Josef Pröll
Investitionskredite werden gestundet
·Dürre-Schäden
Tirol, Vorarlberg und Kärnten
·Obst & Gemüse
Hitze treibt die Preise nach oben!
·Hitze & Dürre
Ganz Europa steht vor Problemen
·WTO-Forderung
Agrarsubventionen sofort senken!
·Prognose für die nächsten Tage
Schauen Sie rein:
So wird das Wetter!
Bis zu 70% Ernteausfälle, Weizen, Kürbis und viele Gemüsesorten verdorren auf den Äckern! Es gibt kaum noch Grünfutter fürs Vieh - Notverkäufe und Schlachtungen sind die Folge! Österreichs Bauern brauchen dringend Hilfe. Die sie jetzt nach einem "Dürre-Gipfel" auch bekommen: Agrarminister Pröll und Finanzminister Grasser haben finanzielle Unterstützung versprochen.
Und zwar für alle Bauern, deren Betriebe auf Grund der großen Trockenheit vor allem in Grünlagen bereits an enormer Futtermittelknappheit leiden.
Wie Pröll im Gespräch mit der APA bestätigte, werden den Landwirten 3 Mio. Euro aus dem Katastrophenfonds - je zur Hälfte vom Agrar- und vom Finanzressort - zur Verfügung gestellt, jedoch unter der Voraussetzung dass die Länder diese Summe verdoppeln.
Mit den Geldern sollen spezielle Futtermittelaktionen finanziert werden, hieß es. Die technischen Details würden derzeit mit den Bundesländern ausverhandelt. Es gebe auch bereits Signale, dass die Länder bereit seien, wegen der massiven Dürreschäden bei der finanziellen Unterstützung mitzuziehen, so Pröll. Den einzelnen Ländern stehe es zudem frei, mehr Mittel für ihre Bauern bereitzustellen. In Summe müssten es jedoch mindestens 3 Mio. Euro sein.
Maßnahmenpaket
Mit der bereits laufenden Freigabe von Stilllegungsflächen zur Futtergewinnung und der Stundung von Agrarinvestitionskrediten sei nun ein Maßnahmenpaket geschnürt worden, das den österreichischen Bauern in dieser Ausnahmensituation helfe, zeigte sich Pröll zufrieden.
Um in Zukunft eine bessere Absicherung für die Bauern im Grünland zu gewährleisten, will sich der Landwirtschaftsminister dafür einsetzen, dass Dürreversicherungsmodelle entwickelt werden. Hier sei vor allem die Hagelversicherung gefordert, entsprechende Pakete zu entwickeln. Derzeit sei in ganz Europa keine Versicherung von Grünland möglich. (apa)
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