Gusenbauer: Regierung "Totengräber der ÖBB"
- Darabos: Gorbach/Kukacka "Duo Infernal"
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Selbstanzeige war von Neider fingiert!
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BKA zeigt mind. 4.000 Fälle an
SPÖ-Chef Gusenbauer sagte im Ö1-Sommer-Interview, er habe den Eindruck, dass mit Gorbach, und noch stärker mit Kukacka, die "Totengräber der ÖBB" am Werk seien. Es gebe keinerlei Konzept.
Auf der einen Seite würden Millionen Überstunden gemacht, auf der anderen Seite wolle man ein Viertel des Personals abbauen. Und während andere Menschen länger arbeiten müssten, gebe es bei der ÖBB Frühpensionierungen im großen Stil.
Gusenbauer sieht keinen Grund für Kündigungen
Klar gegen die Aufhebung des Kündigungsschutzes bei den ÖBB sprach sich SPÖ-Chef Alfred Gusenbauer am Dienstag im "Mittagsjournal" des ORF-Radio aus. So wie heute mit den Beschäftigten der ÖBB umgegangen werde - es gebe weder einen positiven Plan noch irgendeine Perspektive -, sehe er keine Notwendigkeit für eine entsprechende gesetzliche Veränderung, so der SPÖ-Chef.
Darabos: Gorbach/Kukacka dilettantisches "Duo infernal"
Die öffentliche Diskussion über die ÖBB sei an "Dilettantismus" nicht zu überbieten. Das sagte der SPÖ-Bundesgeschäftsführer Norbert Darabos. "Die Performance der verantwortlichen Regierungsmitglieder Gorbach und Kukacka erinnert mich an das Duo Infernal". Offensichtlich reden der Verkehrsminister und der Verkehrsstaatssekretär nicht miteinander, meinte Darabos.
Die grüne Verkehrssprecherin Lichtenberger vermutet, dass die ÖBB "verscherbelt" werden sollen. Es dränge sich der Verdacht auf, dass man die ÖBB abmagern und verkaufen wolle.
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