Oberbank kassiert fünf Euro für Zinssatzänderung
- Konsumenten zeigen sich über Gebühr entrüstet
Die Konsumentenschützer der niederösterreichischen Arbeiterkammer kritisieren jetzt eine neue Gebühr, die die Oberbank eingeführt hat. Das Institut kassiert fünf Euro für eine Zinssatzänderung im Rahmen eines Kredites. Die Arbeiterkammer sprach am Dienstag von einer "Schikane". Die Oberbank weist die Kritik zurück.
Viele Konsumenten seien über diese Gebühr "entrüstet", die die Oberbank - mit Zentrale in Linz - seit kurzem von Kreditnehmern verlangt. Die Bank versuche, sich hier ein "zusätzliches Körberlgeld" zu verschaffen, meinen die Konsumentenschützer der Arbeiterkammer.
Die Oberbank stellte dazu auf Anfrage der APA fest, "dass Zinsatzänderungen einen sehr hohen außertourlichen organisatorischen und technischen Aufwand mit sich bringen, wobei die Manipulationsgebühr nur einen Teil dieser Kosten deckt". Es sei seit Jahren in den Verträgen mit den Kreditnehmern die grundsätzliche Möglichkeit enthalten, eine solche Gebühr zu verrechnen, "da das jetzt auch andere Banken machen, haben wir uns ebenfalls dazu entschlossen", so ein Sprecher der Oberbank. (apa)
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