Schumacher schwelgt: "Hockenheim war Highlight"
- Fünffacher Weltmeister strebt 50. Sieg für Ferrari an
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2002 hat Michal Schumacher in Hockenheim seinen ersten Sieg mit Ferrari feiern dürfen. Heuer strebt der fünffache Weltmeister beim Großen Preis von seinen insgesamt 50. Triumph mit der Scuderia an. Schumi schwelgt vor dem zwölften Saisonlauf am Sonntag (Start um 14.00 Uhr) in Erinnerungen. Sein Heimrennen sei 2002 "ohne Frage eines der Highlights der Saison für mich" gewesen, schwärmte der fünffache Formel-1-Weltmeister.
Nach seiner Spazierfahrt zum schnellsten Titelgewinn in der Grand-Prix-Geschichte mit Rekorden am laufenden Band reiste Schumacher im vergangenen Sommer als frisch gekrönter Champion aus Magny-Cours nach Hockenheim. "Ich war im Rennen zuvor Weltmeister geworden und hatte das Gefühl, ich könnte diesen Titel in Deutschland mit all meinen Fans hier so richtig feiern", erinnerte der Rheinländer auf seiner Internet-Homepage an die emotional bewegende Situation: "Und als ich dann endlich dieses Rennen mit Ferrari auch einmal gewonnen hatte, nach so vielen Jahren vergeblichen Versuchens, als ich dann da oben auf dem Podium stand, war ich wohl der glücklichste Mensch der Welt in diesem Augenblick."
Dieses Glücksgefühl will Schumacher am Sonntag wieder genießen. "Ist doch klar, dass ich es deshalb kaum erwarten kann, wieder nach Hockenheim zu kommen und erneut anzugreifen", kündigte er seiner silbernen und weiß-blauen Konkurrenz einen Kampf auf Biegen und Brechen an.
Ralf Schumacher bezeichnete seine Chancen, in dieser Saison die WM zu gewinnen, in einem "kicker"-Interview als "sehr, sehr klein". Seine zwei Siege seien "nicht einmal der Kieselstein eines Felsens". Siegchancen rechnet sich der 28-Jährige in Hockenheim aber ebenso aus wie Teamkollege Montoya.
Trotz aller Vorfreude und Zuversicht baut Michael Schumacher deshalb zu großen Erwartungen vor. "Es wird mit Sicherheit schwieriger als im vergangenen Jahr, und das ist uns allen bei Ferrari auch bewusst, aber es ist keinesfalls unmöglich", meinte er. Das Team habe zuletzt wieder einen Schritt vorwärts gemacht: "Wir sind also gerüstet und fühlen uns bestens vorbereitet."
(apa/red)
