Donnerstag, 31. Juli 2003

Österreich stellt 15 Erstliga-Legionäre in Europa

  • Fast die Hälfte in Deutschland engagiert
  • Sportchef Allofs: "Das war die totale Arroganz!"

Am Wochenende starten mit der deutschen Bundesliga und der französischen Premier Division die ersten Top-Ligen in die Fußball-Saison 2003/04. Mit dem Ankick in Deutschland beginnt auch für sieben "Ösis" die Meisterschaft, insgesamt stellt Österreich 15 Legionäre im europäischen Oberhaus und damit um vier weniger als zu Beginn der Vorjahres-Saison.

Fast die Hälfte der österreichischen Profis im Ausland ist in Deutschland engagiert. Harald Cerny, Markus Weissenberger, Marcus Pürk und der derzeit verletzte Martin Stranzl bilden bei 1860 München wie in der Vorsaison ein Quartett. Dazu kommen bei Hansa Rostock Gerd Wimmer und der vom Zweitligisten Waldhof Mannheim geholte Gernot Plassnegger, Stefan Lexa (zuletzt CD Teneriffa) spielt für Aufsteiger Eintracht Frankfurt.

Am 9./10. August starten die Meisterschaften in Schottland mit Alen Orman (Hibernian Edinburgh) und der Türkei mit Muhammet Akagündüz und dem Ex-Rapidler Ümit Erbay. Der ÖFB-Teamstürmer wechselte von SV Ried zu Malatyaspor, wo auch Erbay engagiert ist. Mitte August folgt der Anpfiff in England, allerdings noch ohne den verletzten Chelsea-Torhüter Jürgen Macho. Auch in den Niederlanden wird Mitte August begonnen, mit dabei Rolf Landerl vom FC Groningen.

Der Auftakt in Griechenland ist für 23. August geplant, nach dem Abgang von Jürgen Leitner und Andreas Lipa ist aus dem Österreicher- Trio bei Xanthi nur Günther Friesenbichler übrig geblieben. Noch mitten in der Vorbereitung stecken Markus Schopp (Brescia) und Alexander Manninger (Bologna), die italienische Serie A beginnt erst am 30. August.

(APA)

31.7.2003 12:53