Terror in Ossetien: Zwei Verdächtige festgenommen
- Selbstmordanschlag auf Militärspital kostet über 50 Menschenleben
- Moskau macht tschetschenische Rebellen verantwortlich
Nach dem Selbstmordanschlag auf ein russisches Militärkrankenhaus im Kaukasus mit 50 Toten haben die Behörden zwei Verdächtige festgenommen. Wie der stellvertretende Generalstaatsanwalt Sergej Fridinski am Sonntag nach einer Meldung der Nachrichtenagentur Interfax sagte, handelt es sich um die Käufer des Lastwagens, der bei dem Anschlag benutzt wurde.
Die Verdächtigen würden nun verhört, sagte Fridinski. Die Staatsanwaltschaft ermittle wegen "Terrorismus". Am Freitag hatte der mit Sprengstoff beladene Lastwagen das Tor des Lazaretts in der hoch gesicherten Garnisonsstadt Mosdok an der Grenze zu Tschetschenien durchbrochen und war explodiert.
Mindestens 50 Menschen wurden getötet, 72 Verletzte wurden in andere Krankenhäuser gebracht. Moskau macht für den Anschlag am Rand der Kaukasusrepublik Nord-Ossetien tschetschenische Rebellen verantwortlich. (APA)
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