Mittwoch, 30. Juli 2003

Notlandung in Tokio: Crew hielt Brieföffner für Messer

  • Klinge war fünf Zentimeter lang und lag im Raum der Bordcrew

Eine American Airlines-Maschine ist am Mittwoch in Tokio notgelandet, da ein Klappmesser an Bord vermutet wurde. Wie sich nach der Landung jedoch herausstellte, war der Metallgegenstand ein Brieföffner.

Die Luftfahrtbranche ist seit dem Bekanntwerden einer Terror-Warnung der US-Regierung besonders sensibilisiert, in der auf die Gefahr vor Flugzeug-Anschlägen der Extremisten-Gruppe El Kaida in den USA, Australien oder Europa in diesem Sommer hingewiesen wird.

Der Kapitän des American-Airlines-Fluges 167 hatte in Tokio die Notlandung erbeten, weil der Metallgegenstand mit einer fünf Zentimeter langen Klinge in einem Raum für Besatzungsmitglieder in der Nähe des Cockpits entdeckt worden war. Die Polizei äußerte sich allerdings skeptisch, ob sich der kleine Brieföffner auch als Waffe eignen würde. (apa, red)

30.7.2003 13:47