Weiter Spekulationen um Schwarzenegger-Kandidatur
- Hollywood-Star möchte Ende dieser Woche Entscheidung treffen
- Zögernde Haltung von Ehefrau Maria Shriver
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Die Spekulationen über die Kandidaten bei den Recall-Wahlen in Kalifornien gehen weiter. Der Berater von Arnold Schwarzenegger hat Medienberichte dementiert, wonach der Filmstar gegen eine Bewerbung bei den Gouverneurswahlen tendiere. Schwarzenegger berate mit seiner Familie, er werde seine Entscheidung vermutlich gegen Ende dieser Woche bekannt geben, so George Gorton in einer Erklärung am Montag.
Schwarzenegger gilt als "gemäßigter Republikaner" und wäre nach Ansicht von Beobachtern auch wegen seiner Popularität im kurzen Wahlkampf einer der chancenreichsten Kandidaten. Ob der Filmstar jedoch den Schritt in die Politik macht werde auch von der bisher zögernden Haltung seiner Ehefrau Maria Shriver aus der Kennedy-Familie abhängen. Weiters könnte die laut kalifornischem Wahlgesetz vorgesehene Offenlegung der Vermögensverhältnisse eine Rolle spielen.
Im Reigen der Spekulationen der vergangenen Tage wurden auch die Namen des geschiedenen Ehepaars Huffington genannt. Michael Huffington, früherer republikanischer Kongressabgeordneter und gescheiterter Kandidat für einen Senatssitz, und seine geschiedene Frau Arianna Huffington, politische Kommentatorin, könnten sich um den kalifornischen Gouverneurssitz bewerben. Arianna Huffington stellte gegenüber dem US-Sender CNN klar, sie würde eventuell als "Unabhängige" antreten, falls ihr Ex-Mann nicht kandidiere.
Bei den Recall-Wahlen werden zwei Fragen gestellt: Sind Sie für die Abberufung des amtierenden demokratischen Gouverneurs Gray Davis? Und: Welcher der folgenden Kandidaten sollte Gouverneur werden? Falls die erste Frage von einer Mehrheit bejaht wird, gilt jener Kandidat mit den meisten Stimmen als gewählter Gouverneur für den Rest der Amtsperiode. Davis war erst vergangenen November gewählt worden. (apa)
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