Schwere Unwetter in Italien: Baum erschlug Mann
- Gewitter in Rimini: Blitz tötet Urlauber am Strand!
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In der Nacht auf Montag verwüsteten schwere Unwetter Norditalien. Ein Mann starb - er flüchtete vor dem Hagelsturm unter einen Baum, der plötzlich umstürzte! Erst in der Vorwoche kam es zu einem tragischen Todesfall während eines Gewitters: Ein Urlauber wurde am Strand von Rimini von einem Blitz getroffen!
So kam es zu dem tödlichen Unglück: Ein 44-Jähriger aus Ranzanico in der Nähe der lombardischen Stadt Bergamo wurde von einem umstürzenden Baum erschlagen, unter dem er wegen eines heftigen Hagelsturms Zuflucht gesucht hatte. Schwer verletzt wurde eine junge Frau aus Tremezzo bei Como, auf deren Auto ein vom Sturm ausgerissener Pinienbaum stürzte.
Mehrere Bergsteiger, die sich in der Gebirgsgegend Valsassina (Lombardei) aufhielten, mussten wegen schweren Regens in Berghütten die Nacht verbringen. Die Niederschläge verursachten mehrere Unfälle. Feuerwehrmannschaften mussten wiederholt ausrücken, nachdem Dächer beschädigt und Keller mit Wasser überflutet worden waren. Wegen des Unwetters kam es auch zu Verspätungen bei Landungen auf dem Mailänder Flughafen Malpensa. In mehreren Teilen der Lombardei wurden Stromausfälle gemeldet.
Waldbrände in Süditalien
Während das Unwetter Norditalien belastete, hatte der Süden weiterhin mit Waldbränden zu kämpfen, vor allem in den süditalienischen Regionen Kampanien und Kalabrien. Die meisten Feuer in Italien werden vorsätzlich gelegt. "Es handelt sich bei den Tätern um Arbeitslose, die hoffen, bei der Feuerwehr Geld zu verdienen", mutmaßen Experten. Aber auch die anhaltende Hitze und der starke Wind seien eine explosive Mischung, die zur Entstehung der Schadenfeuer beitragen. (APA/red)
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