Schlögl: "Strasser hat im Fall Chebani W. viel zu spät reagiert"
- Ex-Innenminister Schlögl zum Tod des Afrikaners im Stadtpark: Kritik an seinem Nachfolger und der eigenen Partei
·"Fall Cheibani"
Staatsanwalt will Namen nennen
Alles andere als freundliche Urlaubsgrüße sendet Ex-Innenminister Karl Schlögl an seinen Nachfolger Ernst Strasser, aber auch an die Parteigenossen in der SPÖ. In NEWS kommentiert Schlögl den aufklärungsbedürftigen Tod des Afrikaners Chebani Wague im Wiener Stadtpark folgendermaßen: "Ich muss Innenminister Strasser den Vorwurf machen, viel zu spät reagiert zu haben."
Strasser habe, so erinnert sich Schlögl, in einem Interview zu seinem Amtsantritt gemeint, er hätte im Fall Omofuma gewusst, was er anders als Schlögl gemacht hätte. Schlögl dazu: "Ich stelle fest, dass der Herr Innenminister jetzt recht ratlos wirkt."
Weiters kritisiert Schlögl, seit seinem Ausscheiden aus der Regierung Bürgermeister von Purkersdorf, die Haltung der SPÖ: "Damals hatten sich Teile der eigenen Partei voll auf mich eingeschossen und politische Verantwortung eingefordert. Umso mehr verwundert es mich, warum sie jetzt so ruhig sind."
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