Suche nach Vergewaltiger: Schlechtwetter als Chance für Fahnder
- Fluchtradius dürfte durch den Regen eingeschränkt sein
- "Er sitzt wahrscheinlich durchnässt unter einem Hochstand"
Bei der Suche nach dem mutmaßlichen Vergewaltiger, der seit Tagen im oberen Mühlviertel vermutet wird, könnte das seit Montagabend andauernde Schlechtwetter eine Chance für die Fahnder sein. Einerseits hätten zwar die heftigen Regenfälle bzw. der Nebel in der Nacht den Beamten an Ort und Stelle zugesetzt, andererseits bleibe auch der Flüchtige nicht von den Unwettern verschont und sie schränken vor allem seinen Bewegungsradius ein, erklärte Oberösterreichs Sicherheitschef Alois Lißl.
"Wahrscheinlich sitzt der Moldawier seit Stunden völlig durchnässt unter irgendeinem Hochstand oder hat Zuflucht in einer Kapelle gesucht", so Lißl. Der Wunsch nach trockener Kleidung oder der Hunger werden den Mann sicher wieder zu Einbrüchen in eines der umliegenden Häuser "zwingen".
Bei dem Flüchtigen handelt sich um den 29-jährigen Andrei Moisei alias Andrei Tataru. Gegen ihn liegt eine internationaler Haftbefehl vor, er wird steckbrieflich wegen schweren Raubes gesucht und soll nach Moldawien ausgeliefert werden. In Österreich wird er der Vergewaltigung einer Neunjährigen Anfang Juli in Saalfelden im Land Salzburg sowie zahlreicher Einbrüche verdächtigt. (apa, red)
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