MPAA startet Kampagne gegen Film-Piraterie
- Kino- und TV-Spots sollen über Folgen informieren
·Metalldetektor
Filmpiraten: Disney macht ernst!
Die Motion Picture Association of America (MPAA) startet eine Werbekampagne, die über die Auswirkungen der Film-Piraterie aufklärt. In den Spots, die im US-Fernsehen und in Kinos gezeigt werden, sind Visagisten, Bühnenbildner, Stuntmen und andere Mitarbeiter von Film-Crews zu sehen, die erklären, dass Film-Piraterie ihnen einen großen Teil des Lebensunterhalts raubt. Zusätzlich wurde ein Lehrplan entwickelt, der in Schulen über die Copyright-Frage aufklären soll. Die MPAA erhofft sich davon eine Minderung der verheerenden Auswirkungen der Musik-Piraterie.
"Ich erwarte nicht, dass irgendjemand mit mir und anderen großen Bossen empfindet", erklärt Peter Chernin, Präsident der News Corp, der Mutterfirma von 20th Century Fox, welche die Spots herstellt. "Wir trachten aber danach, dass die Leute einsehen, dass Film-Piraterie falsch ist und verstehen, dass nicht nur Millionäre dadurch weniger Millionen machen, sondern ganz normale Menschen Verluste haben", so Chernin gegenüber der "BBC".
Online-Piraterie ist zwar noch ein relativ kleiner Bestandteil der gesamten Film-Piraterie, wächst aber mit den immer schneller werdenden Internet-Verbindungen. Mittlerweile können viele Blockbuster im Internet gefunden werden, oft noch bevor sie offiziell in die Kinos kommen.
Die Spots der MPAA dauern jeweils 30 Sekunden und enden mit der Aussage: "Movies. They're worth it." Der erste Beitrag wird am 31. 7. von allen großen US-Fernseh-Stationen ausgestrahlt. Die Kampagne startet außerdem eine Website, die Auswirkungen von illegalen Downloads ebenso wie gesetzliche und praktische Konsequenzen erklärt. (pte/red)
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