Ottakringer-Boss in NEWS: "Vöslauer steht nicht zum Verkauf"
- Menz kritisiert den Römerquelle-Verkauf und will seinen Getränkekonzern österreichisch halten
·Der Mega-Deal!
Römerquelle belebt jetzt Coca Cola!!
In der aktuellen Ausgabe des Nachrichtenmagazin NEWS erklärt Ottakringer-Boss Siegfried Menz nach der Römerquelle-Übernahme durch Coca-Cola, dass der zu seinem Konzern gehörende Mineralwasser-Marktführer Vöslauer nicht zum Verkauf steht. "Vöslauer geht erfolgreich seinen österreichischen Weg. Es gibt keine Veranlassung, uns von dieser Marke zu trennen", erklärt Menz im NEWS-Interview. Schnelles Geld zu machen, sei keine Perspektive für den Ottakringer-Getränkekonzern, so Menz.
Der Ottakringer-Chef übt in diesem Zusammenhang Kritik am Römerquelle-Verkauf: "Wasser ist ein kostbares Gut, das man nicht gedankenlos quer über den Erdball verschleudern sollte", so Menz im NEWS. Er findet es "schade, dass Römerquelle das Handtuch geworfen hat". Nur weil man am Markt Zweiter sei, müsse man sich doch nicht gleich mit Haut und Haaren an die USA verkaufen, kritisiert Menz.
Ein Verkauf von Vöslauer an Coca-Cola wäre laut Menz "nicht möglich gewesen". Die Perspektive einer Auslands-Expansion, wie sie jetzt Römerquelle durch Coca-Cola eröffnet wird, bietet für Menz wenig Reiz. "Römerquelle muss sich dort mit Kalibern wie Nestlé oder Danone matchen. Das ist keine leichte Übung", sagt Menz im NEWS-Gespräch.
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