Ferrero-Waldner sprach mit Frattini über Transitproblematik
- Italienischer Außenminister versicherte großes Verständnis
- Verkehrsminister sollen weiter an einer geeigneten Lösung arbeiten
Die italienische EU-Präsidentschaft habe großes Verständnis für die Transitproblematik, versicherte Außenminister Frattini seiner österreichischen Ressortkollegin Ferrero-Waldner am Samstag bei einem Treffen am Rande der Salzburger Festspiele. Laut Außenministerium wurde vereinbart, dass die Verkehrsminister beider Länder weiter versuchen eine Lösung zu finden.
Dafür wird es vor dem wichtigen Vermittlungsausschuss des Europäischen Parlaments nochmals ein Gespräch zwischen den Verkehrsministern geben.
Frattini hatte wiederholt betont, dass der italienische EU-Vorsitz in der zweiten Jahreshälfte von Österreich nicht als Nachteil bei den Transitverhandlungen betrachtet werden dürfe. Die italienische Präsidentschaft werde sich um eine Lösung bemühen, die alle Seiten befriedige. (apa)
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