Gas und Strom wurden im Juni teurer
- Deutlich billiger als im Vorjahr sind hingegen Benzin und Diesel
- Energiepreise im Jahresvergleich insgesamt auf selbem Niveau
Für die heimischen Privatverbraucher ist es im Juni dieses Jahres zu teils kräftigen Verteuerungen bei Gas und Strom gekommen. Deutlich billiger als im Vorjahr sind hingegen Benzin und Diesel. Insgesamt lagen die Energiepreise im Jahresvergleich durchschnittlich aber auf dem exakt selben Niveau. Gegenüber dem Vormonat Mai stiegen sie um 0,1 Prozent, hat die Energieverwertungsagentur errechnet.
Nach Angaben der E.V.A. waren im Juni 2003 die Preise für Gas deutlich höher. Sie stiegen im Jahresabstand um 3,9 Prozent und im Monatsabstand um 3,7 Prozent. Kostenintensiver als noch vor einem Jahr waren auch Strom (plus 2,2 Prozent) und Fernwärme (plus 0,3 Prozent). Ebenfalls höher waren die Kosten für fossile Brennstoffe (plus 2,9 Prozent).
Weit niedriger als im Juni des Vorjahres waren die Preise für Normalbenzin. Sie sanken um 4,3 Prozent, jene für Superbenzin um 3,6 Prozent und jene für Diesel-Treibstoff um 4,1 Prozent. Auch im Vergleich zum Vormonat Mai waren die Preise rückläufig - für Normalbenzin um 0,7 Prozent, für den höherwertigen Super um 0,6 Prozent und für Diesel um 2,3 Prozent.
Hingegen kostete Heizöl Extra Leicht im Juni etwas mehr: Im Jahresabstand musste um 0,5 Prozent und gegenüber Mai um 0,8 Prozent mehr berappt werden. (apa)

