Angebot mit Bedingung: AUA nimmt 26 Co-Piloten-Kündigungen zurück
- Piloten müssen Teilzeitregelung zustimmen. Anhebung des Pensionsalters wird AUA ein Vermögen kosten!
·AUA-Piloten
Probleme durch die Pensionsreform
Die Austrian Airlines-Gruppe hat bekannt gegeben, dass sie die bereits erfolgte Kündigung von 26 AUA-Co-Piloten vorübergehend wieder zurücknehmen wird. Diese Rücknahme erfolgt allerdings nur unter der Voraussetzung, dass die Piloten von 1. September bis Jahresende einer Teilzeitvereinbarung zustimmen und "eine Kosten sparende Vereinbarung für eine Langstreckenrotation im gleichen Zeitraum akzeptieren", teilte die AUA mit.
Sollte die noch zu erfolgende Abstimmung unter den Piloten negativ ausfallen, bleiben die Kündigungen aufrecht, so die AUA. Die Abstimmung soll per Anfang August abgeschlossen sein.
Konkret sieht die Teilzeitregelung den Verzicht auf 4 Prozent Arbeit und Lohn vor. Bei den Langstrecken soll die erforderliche Aufenthaltszeit der Piloten am Zielort verringert werden, was Kosten sparen hilft.
Anfang Juni hatte die Gesellschaft 9 Co-Piloten der Fokker-Flotte gekündigt, später kamen 17 weitere Co-Piloten dazu. Zusätzlich wurden 8 Flugkapitäne der Airbusflotten, die älter sind als 55 Jahre gekündigt. Nach diesen Maßnahmen bestand noch ein weiterer "Personalüberhang" von 17 Co-Piloten. Anfang Mai hatte die AUA insgesamt 150 Mitarbeiter, davon 51 Piloten, vorsorglich beim Arbeitsmarktservice (AMS) zur Kündigung angemeldet.
Die Kündigungen sind Teil von Sparprogrammen der heimischen Luftfahrtgruppe mit den Gesellschaften AUA, Lauda Air und Tyrolean Airways. Die AUA kämpft wie die meisten anderen Fluglinien mit einem anhaltenden Nachfragerückgang seit den Terroranschlägen vom September 2001. (APA/Red.)
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