Verbund steigert Halbjahres-Konzerngewinn um 55%
- Operatives Ergebnis um mehr als 5 Prozent höher
- Schuldenabbau von 400 Mio. Euro - 12% mehr Umsatz

Der Verbund (Österreichische Elektrizitätswirtschafts AG) hat im ersten Halbjahr 2003 das Konzernergebnis um mehr als die Hälfte gesteigert. Unter dem Strich stand nach den ersten sechs Monaten ein Gewinn zu Buche, der mit 126,3 Mio. Euro um 54,8 Prozent über dem Vergleichswert des Vorjahres lag, gab der börsennotierte Stromversorger am Dienstag ad hoc bekannt.
Begründet wurde das deutlich bessere Ergebnis mit dem weiteren Schuldenabbau in der Höhe von rund 400 Mio. Euro, den niedrigen Zinsen sowie mit realisierten Kursgewinnen und Einmaleffekten wie dem endgültigen Verkauf der EVN-Aktien.
12 Prozent mehr Umsatz
Die Umsätze stiegen in der ersten Jahreshälfte um 12,4 Prozent auf 1,201 Mrd. Euro. Gestiegener Absatz in allen Vertriebskanälen habe trotz reduzierter Handelsmengen höhere Erlöse beschert, wie es dazu hieß.
Im Stromgeschäft profitierte der Verbund von weiterhin steigenden Großhandelspreisen in Europa. Die Preise für Grundlaststrom und den im Strommarkt wertvolleren Spitzenstrom hätten zweistellige Steigerungsraten gezeigt. Die Preisentwicklung sei auf die gesunkenen Reservekapazitäten und auf die gestiegene Marktkonzentration in Deutschland zurückzuführen, so der Verbund unter Berufung auf Experten.
Sowohl im In- als auch im Ausland hat der Verbund nach eigenen Angaben in nahezu allen Kundensegmenten seine Vertriebsleistung gesteigert und die Profitabilität erhöht. Das operative Ergebnis (Ebit) stieg im Halbjahr um 5,4 Prozent auf 160,5 Mio. Euro, der operative Cashflow lag mit 250,3 Mio. Euro um 44,3 Prozent höher. (APA/Red.)
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