Kühbauer gibt in der Südstadt Oberhaus-Comeback
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Didi Kühbauer ist wieder zurück im österreichischen Fußball-Oberhaus. Am Mittwoch bestritt der 32-Jährige seine erste Partie in der höchsten heimischen Liga seit 3. Juni 1997. Gegner damals wie heute: sein Ex-Klub Admira. Vor etwas mehr als sechs Jahren hatte Kühbauer mit Rapid die Niederösterreicher bei seiner Abschiedsgala mit 7:0 aus dem Hanappi-Stadion geschossen (Kühbauer steuerte das 4:0 bei). Dann zog es Didi nach Spanien (Real Sociedad) und später nach Deutschland (VfL Wolfsburg). Am Mittwoch absolvierte der 47-fache-Teamspieler mit "seinem" SV Mattersburg in der Südstadt die Feuertaufe in der T-Mobile-Bundesliga - und erzielte das Tor seiner Mannschaft zum 1:1-Remis.
Vor dem mit Spannung erwarteten Bundesliga-Comeback des Burgenlands 17 Jahre nach dem Abstieg des SC Eisenstadt wollte "Don Didi" die Euphorie beim Aufsteiger jedoch ein wenig nach unten schrauben: "Wir hatten ein großartiges Jahr, eine Traumsaison. Wir wissen aber auch, dass es nicht immer so weiter gehen kann. Unser Ziel muss es sein, einfach nicht abzusteigen."
Für einen Seitenblick zu seinem Ex-Klub Rapid wollte sich der bekennende "Grün-Weiße" nur kurz Zeit nehmen. "Rapid hatte einen Super-Start, das freut mich sehr. Der Geldmangel hat nun den positiven Effekt, dass man auf die Jugend setzt. Aber es wurden einige Fehler gemacht, deswegen hat Rapid jetzt Probleme. Ich bin jetzt aber in Mattersburg und meine volle Konzentration gehört dem SVM", sagte Kühbauer.
Selbiges gelte für das Thema Nationalmannschaft ("Das ist hypothetisch"), sein Alter wollte der Routinier aber auf keinen Fall als Qualitätsmerkmal gelten lassen: "Für mich gibt es keine alten und jungen Spieler, sondern nur gute und schlechte." Nach Mattersburg, Admira, Rapid, Sociedad und Wolfsburg könnte Mattersburg durchaus die erste und auch letzte Station des quirligen WM-Teilnehmers von 1998 sein. (APA/red)
