Tour de France: Luttenberger radelt um Sieg in der Teamwertung mit
- CSC-Rennstall fährt Paris mit 9:08 Minuten Vorsprung entgegen
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Spanier durfte Klinik verlassen
Wenn am Sonntag in Paris die Besten der 90. Tour de France geehrt werden, will auch ein Österreicher als Sieger auf dem Podest stehen. Peter Luttenberger und sein dänischer Rennstall CSC führen vier Etappen vor Schluss der Jubiläums-Auflage die Mannschaftswertung an und haben gute Chancen, den Vorsprung von 9:08 Minuten auf das Euskaltel-Team ins Ziel zu bringen. Als bisher einziger Österreicher im modernen Radsport hat Georg Totschnig 1997 mit Telekom die Teamwertung gewonnen.
"In Paris auf dem Podium zu stehen, das wäre super für uns Fahrer und das Team", erklärte Luttenberger, der nach seinem fünften Gesamtrang (1996) bei der Tour auch einen Etappensieg im Team-Zeitfahren mit Once (2000) erreicht hat. Für die Teamwertung werden die besten drei Fahrer gewertet und Luttenberger spielt als Nummer drei hinter Tyler Hamilton (USA) und Carlos Sastre (ESP) eine wichtige Rolle. "Teamchef Bjarne Riis ist mir dankbar, dass ich mich unter den Top 20 gehalten habe, nur deshalb haben wir den ersten Platz", sagte Luttenberger, der sich über seine "stabile Form" freut.
Der Wahl-Monegasse hat erst Ende Mai einen Vertrag erhalten und die Erwartungen voll erfüllt. Über neue Verträge verhandelt Riis aber erst nach der Tour. Das Programm für die restliche Saison wurde hingegen bereits fixiert: Luttenberger wird auch die Vuelta im September bestreiten. (apa/red)
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