Schwimm-WM in Barcelona: Jukic verpasste WM-Finale über 50 m Brust
- Jukic erreicht "nur" Platz fünf über 200 m
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Mirna Jukic hat am Samstag bei den Schwimm-Weltmeisterschaften in Barcelona das Finale über 50 m Brust verpasst. Die WM-Fünfte über 200 m kam im ersten Halbfinale in 32,46 Sekunden auf Rang sieben und belegte den insgesamt 15. Platz. Für den Einzug in den Endlauf wären 31,99 Sekunden nötig gewesen.
Am Vormittag waren Markus Rogan im Rücken-Sprint, Judith Draxler und Fabienne Nadarajah im Delfin-Sprint sowie Hannes Kalteis über 1.500 m Kraul ausgeschieden. Rogan drückte aber in 26,26 Sekunden seinen österreichischen Rekord um eine Zehntel. Draxler war in 25,89 als 17. nur um eine Hundertstel am Semifinale vorbei gekrault, Nadarajah kam in 26,44 auf Position 29. Bei Kalteis ging es direkt um den Aufstieg ins Finale, in 15:24,77 Minuten wurde es Rang 16.
Jukic über 200 m Brust "nur" 5.
Mirna Jukic schwamm am Freitag über 200 Meter Brust um Gold - geworden ist es der fünfte Platz! Heute Vormittag hat Jukic über 50 m Brust den Einzug in das Halbfinale geschafft. Die Wienerin schlug als Vorlauf-Zwölfte in der persönlichen Bestzeit von 32,21 Sekunden an, Schnellste war die Britin Zoe Baker in 31,10. Ausgeschieden ist hingegen Markus Rogan, der über 50 m Rücken als 23. in 26,26 Sekunden aber einen neuen österreichischen Rekord erzielte. Judith Draxler verpasste über 50 m Kraul als 17. in 25,89 Sekunden den Halbfinaleinzug nur um eine 1/100 Sekunde, Fabienne Nadarajah als 29. in 26,44 hingegen klar.
Jukic war über 200 Meter in keiner Phase des Rennens in den Medaillen-Rängen. Als die Australierin Leisel Jones in der ersten Hälfte des Rennens auf Weltrekordkurs lag, hielt sich die Wienerin noch auf Rang vier. Diese Position hielt Österreichs "Sportlerin des Jahres" auch bei 150 m, doch dann hatten anders als sonst die Konkurrentinnen ein besseres Finish als die Europameisterin. Die US-Amerikanerin Amanda Beard stürmte in 2:22,99 Minuten zum Sieg, Jones sicherte sich in 2:24,33 Silber, Bronze ging in 2:25,78 an Titelverteidigerin Qi Hui.
Auf die Marke der Chinesin und damit auf eine Medaille fehlten Jukic also sechs Zehntel, wobei sich die Deutsche Anne Poleska in 2:26,35 noch auf Rang vier schob. Mit ihrer Zeit stellte die 21-jährige Beard den seit 13. April 2001 gültigen Weltrekord von Qi ein. Die Olympia-Dritte von Sydney 2000 ist damit bei dieser WM die erfolgreichste Schwimmerin auf Jukic' Parade-Strecken, war sie doch über 100 m Brust Zweite geworden. Jukic lief zunächst mit Tränen zu ihrem Trainer-Papa auf die Tribüne, war danach aber schon gefasst.
"Sicherlich bin ich nervös geworden. Aber ich habe keinen speziellen Druck verspürt, eine Medaille zu machen. Taktieren gab's heute jedenfalls nicht. Der fünfte Platz ist kein Weltuntergang, schließlich hab' ich mich von der letzten WM verbessert", sagte Jukic. In Fukuoka 2001 war sie Achte geworden. Die Europameisterin räumte auch ein, dass die Vorbelastung vom Mare-Nostrum-Meeting im Juni wohl zu groß gewesen wäre. "Daher bin ich nicht an meine Bestzeit heran gekommen." (apa/red)
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