Hoeneß hat Präsidenten-Ambitionen beim FC Bayern
- Zusage von Makaay-Berater: "Will einzig zum FC Bayern"

Nun will er selbst Präsident werden. Uli Hoeneß hat in den Überlegungen um die künftige Führungsspitze beim FC Bayern München erstmals eigene Ambitionen angekündigt. Der Manager des deutschen Fußball-Meisters bekräftigte, dass er bei seiner Entscheidung bleibe, 2006 von seinem derzeitigen Posten zurückzutreten. "Dann werde ich in einer anderen Funktion beim FC Bayern weitermachen", sagte Hoeneß in einem Interview mit einer deutschen Tageszeitung: "Eine Überlegung ist: Der Franz bleibt bis 2006 Präsident und dann übernehme ich sein Amt."
Derzeit ist noch unklar, ob Franz Beckenbauer bei den Wahlen im November für eine erneute Amtszeit als Präsident antreten wird. "Ich hoffe sehr, dass er weiter macht. Es gibt auch erste Signale, dass es so kommen wird", sagte Hoeneß dazu. Beckenbauer sei eine überragende Persönlichkeit im deutschen Fußball: "Man kann sich keinen besseren Präsidenten als den Franz wünschen." Gespräche darüber, ob Nationaltorhüter Oliver Kahn womöglich Hoeneß-Nachfolger als Manager wird, soll es erst Ende 2004 geben.
Unterdessen hat der Berater des niederländischen Nationalspielers Roy Makaay, Rob Jansen, den Bayern im langwierigen Poker um den Torjäger wieder Hoffnungen gemacht. "Makaay will einzig zum FC Bayern", sagte Jansen dem "kicker". Ein Vertrag sei noch nicht ausgehandelt, "aber Makaay wird für Bayern spielen."
(APA/Red)
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