Rogan schafft mit neuer Rekordzeit den fünften Platz
- Jukic im WM-Finale über 100 m Brust Siebente
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·Erster Streich
Gold für Thorpe über 400 m Kraul
·Statistik
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Mirna Jukic am Dienstagabend im Finale über 100 m Brust in 1:08,76 Minuten den siebenten Platz belegt. Die Österreicherin war vor zwei Jahren ebenfalls auf den siebenten Platz gekommen. Der WM-Titel ging an die Chinesin Xuejuan Luo (1:06,80). Favoritin Leisel Jones aus Australien, die am Montag in 1:06,37 einen neuen Weltrekord aufgestellt hatte, wurde nur Dritte (1:07,47).
Markus Rogan hat mit der neuen österreichischen Rekordzeit von 54,53 Sekunden den fünften Platz belegt. Rogan blieb eine Hundertstel unter der seit 30. Juli 2002 (EM-Finale Berlin) von ihm gehaltenen Bestmarke. Gold ging an den US-Amerikaner Aaron Peirsol.
Thorpe und Stockbauer weiterhin top
Der Australier Ian Thorpe und die Deutsche Hannah Stockbauer sind die Superstars nach drei Wettkampftagen. Thorpe entschied am Dienstag das Prestige trächtige Duell mit dem Niederländer Pieter van den Hoogenband über 200 m Kraul für sich, Stockbauer gewann die 1.500 m Kraul in neuer Europarekord-Zeit. Beide hatten am Sonntag bereits über 400 m Kraul gesiegt. Den vierten Weltrekord dieser Titelkämpfe markierte Michael Phelps aus den USA über 200 m Delfin mit 1:53,93.
Hoogenband hatte angekündigt, dass für ihn nach vier Mal Silber 2001 in Fukuoka diesmal nur Gold zählen würde. Doch Titelverteidiger Thorpe war für den "Oranje" wieder zu stark. Es entwickelte sich ein taktisches Rennen, die Siegerzeit von 1:45,14 Minuten lag mehr als eine Sekunde über Thorpes Weltrekord-Marke. "Thorpedo" war nach der ersten Länge nur Fünfter, zündete aber wieder einmal auf der letzten Länge den Turbo. Da nahm er dem zweitplatzierten Hoogenband 1,13 Sekunden ab. Dritter wurde der Australier Grant Hackett. Hoogenband galt der Jubel der Fans nach der Siegerehrung, als er den rund 6.000 Zuschauern im Trikot seines Lieblingsklubs CF Barcelona zuwinkte.
Stockbauer schwamm souverän
Auch Stockbauer schwamm ein ungefährdetes Rennen, aber nicht erst auf der letzten Länge. Die 21-Jährige setzte sich bald vom Feld ab und nahm die 16-Minuten-Grenze im Alleingang in Angriff. Mit 16:00,18 Minuten verfehlte sie die Schallmauer nur knapp, ihre Siegerzeit von Fukuoka und damit eben den Europarekord drückte sie aber um 84 Hundertstel. "Ich bin mein eigenes Rennen geschwommen und habe auf die Anderen nicht geachtet." Hayley Peirsol aus den USA holte Silber, die Deutsche Jana Henke Bronze.
Gold für Deutschland gab es auch über 100 m Rücken. Antje Buschschulte siegte mit dem deutschen Rekord von 1:00,50 Minuten und verwies die zeitgleichen Louise Ornstedt aus Dänemark und Katy Sexton aus Großbritannien auf die Plätze. Kurios, dass es auch über 100 m Rücken der Herren mit dem australischen Titelverteidiger Matt Welsh und Arkadi Wjatschanin zwei Zweite gab. Der Russe schwamm in 53,92 Europarekord. Sieger Aaron Peirsol aus den USA verfehlte in 53,61 den Weltrekord nur um eine Hundertstel.
100 m Brust der Damen an Luo Xuejuan
Die 100 m Brust der Damen wurden eine Beute der Titelverteidigerin Luo Xuejuan, die Chinesin lag in 1:06,80 Minuten voran. Für die US-Amerikanerin Amanda Beard und die neue australische Weltrekordlerin Leisel Jones gab es ebenfalls Edelmetall. Damit bleiben die USA in der Medaillen-Bilanz knapp vor Australien, Deutschland hat mit nun ebenfalls drei Mal Gold zu den beiden Top-Nationen angeschlossen.
Weltrekord von Phelps
Glanzpunkt der Semifinal-Läufe war natürlich der Weltrekord von Phelps. Seine seit der WM in Fukuoka gültig gewesene Bestzeit verbesserte er gleich um 65 Hundertstel, womit er als Erster über diese Distanz unter 1:54 blieb. Der 18-Jährige scheint für das Duell mit Thorpe am Freitag über 200 m Lagen gerüstet. Einen WM-Rekord gab es über 100 m Brust, der Brite James Gibson schwamm in 27,46 Sekunden ins Finale. Semifinal-Schnellste über 200 m Kraul der Damen war die US-Amerikanerin Lindsay Benko. (apa/red)
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