Saddam auf der Spur? US-Soldaten greifen Haus in Bagdad an
- PLUS: Die Bilder der getöteten Saddam-Söhne Kusai und Udai!
·Knapp daneben
Razzia: Ex-Diktator Saddam entkam
·Es wird eng
US-Truppen auf
der Spur Saddams
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Saddams tote Söhne 'geschminkt'
·Aufruhr im Irak
Wieder drei US-Soldaten getötet!
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So stürmte Army Versteck der Söhne
·Udai & Kusai
Sex-Protz & Sadist, der andere Killer
·"Most wanted"
Wer gefasst ist und wer gesucht wird!
US-Truppen haben am Sonntag ein Haus in einer besseren Wohngegend von Bagdad angegriffen. Es soll Gerüchte gegeben haben, dass sich dort der gestürzte Diktator Saddam Hussein oder Mitglieder seiner Familie aufgehalten hätten. US-Generalstabschef Myers sagte, es gebe eine Flut neuer Informationen, und er sei sich sicher, dass Saddam gefunden werde.
Die Hintergründe des US-Angriffs auf das Haus in Bagdad waren zunächst unklar. Soldaten sperrten den Mansur-Bezirk und weigerten sich, Auskunft über die Aktion zu geben. Aus einem Krankenhaus verlautete, dass fünf Leichen aus dem Bezirk gebracht worden seien. Ein Anwohner sagte, das Haus sei mit schweren Waffen darunter Raketen oder Granaten beschossen worden. Während der Luftangriffe im April hatten US-Bomber schwere Anti-Bunker-Bomben auf den Mansur-Bezirk abgeworfen. Angeblich sollen sich damals Saddam und seine Söhne dort aufgehalten haben.
Zusammenstöße in Kerbala
In der den Schiiten heiligen Stadt Kerbala eröffneten US-Soldaten unterdessen das Feuer auf Steine werfende Demonstranten. Sie waren wütend, weil Soldaten am Samstag einen angeblich bewaffneten Iraker erschossen hatten. Das US-Militär sprach von Notwehr. Nach Angaben von Ärzten wurde dabei auch ein zweiter Iraker getötet.
Die Demonstrationen in Kerbala spiegeln den zunehmenden Widerstand gegen die Besatzungstruppen wider. "Amerika ist ein Feind Gottes", riefen Dutzende Menschen, als sie den Sarg mit einem der getöteten Männer trugen. (APA/red)
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