Erneut starkes Erdbeben vor der Nordküste Japans
- Gebiet kommt nicht zur Ruhe; diesmal Stärke 7,1 nach Richter
- Serie von Erstößen seit Freitag in Japan und der Türkei (Kasten)
·Heftige Beben
420 Verletzte in Japan & der Türkei
·Südwesttürkei
Drei Erdbeben, kleinere Schäden
Erneut ließ ein heftiges Erdbeben Japan erzittern: Am Sonntag erschütterten Erdstöße der Stärke 7,1 nach Richter die Küstenregion Nordjapans. Berichte über Schäden oder Opfer lagen zunächst nicht vor. Das Zentrum des Bebens lag rund 480 Kilometer vor der Insel Hokkaido unter dem Meeresboden. Die Insel liegt rund 1.300 Kilometer nordwestlich von Tokio. Die Gefahr von Flutwellen bestand nach Angaben der Behörden nicht.
Tausende von Japanern sind unterdessen in der Provinz Miyagi nach einer Serie von Erdbeben in ihre Häuser zurückgekehrt. "Wir haben mit der Instandsetzung begonnen und räumen den Schutt von eingestürzten Hauswänden und abgefallenen Dachziegeln weg", sagte eine Mitarbeiterin der vom Erdbeben besonders betroffenen Stadt Nango am Sonntag.
Laut Polizei hatten in der Region knapp 2.500 Menschen die Nacht in öffentlichen Einrichtungen wie Sporthallen verbracht. Erdbeben-Experten in Tokio registrierten bis Sonntag 987 Nachbeben, davon waren 275 so stark, dass sie von Menschen gespürt werden konnten. (APA/red)
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