Donnerstag, 24. Juli 2003

Keine Ruhe im Irak: Wieder drei US-Soldaten bei Angriffgetötet

  • Trotz Tod der Söhne Saddam Husseins weiter Anschläge
  • USA wollen Bilder der Leichen zeigen - Reporter sah sie bereits: "Söhne Husseins völlig entstellt" (siehe Kasten)

Zwar sind bis auf Saddam Hussein selbst die wichtigsten Vertreter des alten Regimes tot oder in Haft (siehe rechts: Husseins Söhne erschossen), die Hoffnungen der USA auf eine Beruhigung der Lage erfüllen sich nicht. Erneut sind drei US-Soldaten am frühen Donnerstagmorgen bei einem Angriff in der Region Mosul im Norden des Landes getötet worden.

Das teilte ein Sprecher des US- Militärkommandos in Bagdad mit. Der Konvoi der Soldaten wurde von Unbekannten mit Panzerfäusten angegriffen.

Details des Vorkommnisses, darunter den genauen Ort des Angriffs, vermochte der Sprecher zunächst nicht zu nennen. In der nordirakischen Stadt Mosul waren am Dienstag die Söhne des entmachteten Staatschefs Saddam Hussein, Udai und Kusai, bei der Erstürmung ihres Verstecks von US-Soldaten erschossen worden. (apa)

24.7.2003 09:24