Taifun fordert in China mindestens 20 Tote

Ein schwerer Wirbelsturm hat in China mindestens 20 Menschen in den Tod gerissen. Rund viertausend Gebäude wurden zerstört, wie die Behörden am Freitag mitteilten. Tausende Menschen wurden obdachlos, als der Taifun "Imbudo" am Donnerstag über den Süden des Landes hinwegfegte.
Auch tausende Stück Vieh fielen den starken Stürmen und Regenfällen zum Opfer. Allein in der autonomen Region Guangxi kamen zwölf Menschen ums Leben, wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua am Samstag meldete. In der Provinz Guangdong wurden noch drei Fischer vermisst.
Zahlreiche Städte in Guangdong und auf der Urlaubsinsel Hainan standen unter Wasser, nachdem Deiche und Staudämme von den Wassermassen eingerissen worden waren. Nach Angaben von Meteorologen sollte "Imbudo", der langsam an Zerstörungskraft verliert, am Freitag in die ostchinesische Provinz Yunnan und nach Sichuan weiterziehen. Auf den Philippinen hatten bis Donnerstag bereits 21 Menschen durch den schwersten Taifun seit Jahren ihr Leben verloren. (APA)
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