Mutmaßliche Leibwächter Saddams festgenommen
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Saddam ruft zum Widerstand auf
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Haider traf im Irak auch Udai Hussein
Die US-Armee hat im Irak mehrere mutmaßliche Leibwächter des gestürzten Präsidenten Saddam Hussein festgenommen und hofft, dem einst mächtigsten Mann des Landes immer mehr auf die Spur zu kommen. "Ich glaube, wir ziehen die Schlinge immer enger", sagte Generalmajor Odierno.
"Ich denke, dass wir mehr und mehr Informationen darüber erhalten, wo er (Saddam) sein könnte", fügte Odierno hinzu. Nach seinen Angaben nahmen US-Soldaten in einem Haus südlich von Tikrit 13 Menschen fest, von denen fünf bis zehn Leibwächter Saddams sein könnten. Odierno sagte, er könne nicht sagen, wann diese das letzte Mal Kontakt zu Saddam hatten.
Der Generalmajor machte auch keine Andeutungen, dass Saddam in Kürze aufgespürt werden könnte. US-Vertreter haben erklärt, ihrer Einschätzung nach halte sich Saddam weiter im Irak auf.
Am Dienstag hatten US-Soldaten bei der Erstürmung einer Villa im nordirakischen Mossul Saddams Söhne Udai und Kusai getötet. Um die Iraker vom Tod der beiden zu überzeugen, präsentierten sie Journalisten die Leichen. Die USA hoffen, dass nach dem Tod der Söhne und erst recht im Fall einer Ergreifung Saddams dessen Anhänger ihren Widerstand gegen die Besatzung beenden und die Iraker nicht mehr die Rückkehr der alten Führung befürchten.
US-Soldaten sind beinahe täglich das Ziel von Angriffen im Irak. Dutzende amerikanische Soldaten sind dabei getötet worden. Die USA machen Anhänger Saddams für die Angriffe verantwortlich. Allerdings haben sich auch Gruppen zu Anschlägen bekannt, die sich von Saddam distanzieren.
US-Informant kassiert 30 Millionen Dollar
Die USA werden nach Angaben aus Kreisen des Außenministeriums wohl die komplette Belohnung von 30 Millionen Dollar (26,1 Mio. Euro) an den Informanten zahlen, der ihnen den Tipp zum Aufenthaltsort der Söhne Saddam Husseins gegeben hat. Udai und Kusai Hussein waren am Dienstag von US-Soldaten bei der Erstürmung einer Villa im nordirakischen Mosul getötet worden. (APA/red)
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