Expertengespräche zur Pensionsreform nähern sich dem Ende
- In kommender Woche soll Schlussbericht erstellt werden
- Weitere Vorgangsweise ist noch offen
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Frisch: Senkung der Körperschaftssteuer
Die Gespräche zwischen den Experten von Sozialpartnern und zuständigen Ministerien über die Harmonisierung der Pensionssysteme nähern sich dem Ende. Dem Vernehmen nach soll bereits in der kommenden Woche ein Schlussbericht erstellt werden. Dieser fällt aller Voraussicht nach nicht einheitlich aus sondern enthält zumindest zwei Optionen. Nähere Details wollten die Verhandler nicht kundtun.
Grundsätzlich einig ist man sich, was den allgemeinen Modus der künftigen Pensionsberechnung angeht. Nach 45 Versicherungsjahren sollen im Alter von 65 80 Prozent des durchschnittlichen Lebenseinkommens lukriert werden können. Die Arbeitnehmer-Seite wünscht zusätzlich, dass keinerlei nachträgliche Korrekturfaktoren zur Anwendung kommen können - das heißt, dass nicht in bereits erworbene Ansprüche eingegriffen werden kann. Dies könnte etwa eine Senkung der Steigerungsbeträge sein, wenn die staatlichen Pensionszuschüsse sich stärker erhöhen als angenommen.
Wie es nach Abschluss der Expertengespräche weiter geht, ist vorerst noch offen. Vermutlich werden Regierungs- und Sozialpartnervertreter im Anschluss zu einer politischen Runde im Rahmen eines Runden Tisches zusammenkommen, um den Bericht der Fachleute zu beraten. Beschlossen werden soll ja die Harmonisierung für alle Unter-35-Jährigen inklusive Pensionskonto möglichst noch im Herbst.
(apa)
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