Erdbeben in der Obersteiermark: Seismologen sprechen "kräftigen Erdbeben"
- Bereits das zweite Erdbeben in einer Woche in Österreich
- Über Schäden ist vorerst nichts bekannt
Am Montag gegen 13.15 Uhr wurde die Obersteirmark von einem mittleren Erdbeben erschüttert: Der Österreichische Erdbeben-Dienst sprach von einem "kräftigen Erdbeben" (3,6 nach Richter), das sich nach ersten Auswertungen im Murtal, im Gemeindegebiet von Unzmarkt, ereignete. Von Schäden oder gar Verletzten ist nichts bekannht. Das Erdbeben war innerhalb einer Woche das zweite in Österreich: Bereits am 14. Juli bebte in Oberösterreich der Boden.
Auch auf der Hohen Warte in Wien, dem Sitz der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG), waren am Nachmittag noch keine Schadensmeldungen eingelangt. "Schwerere Schäden sind allerdings nicht zu erwarten", so der Seismologe Gerald Duma. Wie Gendarm des Postens Unzmarkt (Bezirk Murau) der APA mitteilte, habe man zwar "ein Vibrireren gespürt, aber das war's dann auch schon." Anruf beim Posten sei kein einziger eingelangt, so der Beamte.
Der Österreichische Erdbebendienst ersucht die Bevölkerung um schriftliche Meldungen betreffend die Auswirkungen des Erdbebens. Das Porto zahlt der Empfänger, hieß es in einer Aussendung. Die Meldungen sind an den "Österreichischen Erdbebendienst, Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik, Hohe Warte 38, Postfach 342, A-1190 Wien zu richten. (apa/ red)
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