Unwetter im Westen, Ozon-Alarm & Hitze im Osten
- Innsbruck: Orkan wirft Jet um! Sturm zieht nach Salzburg - Trockenheit im Osten: Donau-Schifffahrt gefährdet
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Temperatur sollte 25 Grad nicht überschreiten
Während in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland am Montag Nachmittag Ozon-Alarm und Hitze vorherrschten, zogen im Westen heftige Gewitterstürme mit Hagel durch. In Tirol und Vorarlberg richteten die Unwetter zum Teil heftige Schäden an. Mehrere Orte waren ohne Strom, zahlreiche Straßen wurden gesperrt. Am Flughafen Innsbruck richtete eine Orkanböe den spektakulärsten Schaden an. Sie erreichte eine Geschwindigkeit von 180 km/h und warf eine einmotorige Privatmaschine um. Die extreme Trockenheit erschwert zudem die Schifffahrt auf der Donau.
Verletzt wurde nach Angaben des Innsbrucker Airports niemand. Eine Tyrolean-Linienmaschine nach Wien musste wetterbedingt gestrichen werden. Die Feuerwehren standen bei Aufräumungsarbeiten abgedeckter Dächer und mit dem Auspumpen von Kellern im Großeinsatz.
Nach Angaben des Sicherheits- und Informationszentrums in Landeck war unter anderem der Großraum Landeck betroffen. Auf sämtlichen Verkehrswegen gab es Behinderungen wegen umgestürzter Bäume und abgedeckten Häusern. Die Gemeinden Spiss und Nauders waren ohne Strom. Die Reschenbundesstraße war zwischen Pfunds und Nauders gesperrt. Auch die Arlbergbahn war wegen umgestürzter Bäume gesperrt.
Auf der Inntalautobahn fiel im Landecker Tunnel und im Milser Tunnel nach Blitzschlag die Ampelanlagen aus. Eine Sperre war die Folge.
Schäden wurden in der Folge auch im Raum Innsbruck gemeldet. Nach Angaben der Wetterdienststelle wurden Windgeschwindigkeiten von bis zu 180 km/h am Flughafen gemessen. In der Stadt wurden Dächer von Häusern abgedeckt. Meldungen über Verletzte lagen zunächst nicht vor.
Trockenheit erschwert Donauschifffart
Auf Grund der Trockenheit, die vor allem im Osten Österreichs herrscht, gibt es weiterhin keine Erholung für die Donau. Der Pegel ist nach wie vor sehr niedrig und hält sich zwischen einem und 1,80 Metern. Die kritischste Strecke in Österreich liegt zwischen Wien und Hainburg. Da müssen passierende Schiffe etwa 50 Prozent ihrer Fuhre abladen, sagte der Geschäftsführer des Wiener Hafens, Walter Edinger. (apa/red)
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