Tilg will nun Spitzenkandidat der Tiroler FPÖ sein
- Landtagswahl findet am 28. September statt
- Formelle Entscheidung trifft Landesvorstand
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Nach seiner klaren Wiederwahl als Obmann der Tiroler FPÖ will Willi Tilg seine Partei nun auch als Spitzenkandidat in die am 28. September stattfindende Landtagswahl führen. Dies bekräftigte er am Montag. Die formelle Entscheidung trifft der Landesvorstand bei einer Sitzung am Montag nächster Woche. Die früheren Tilg-Gegner gehören diesem Gremium allerdings zum Großteil nicht mehr an.
"Der neue Landesvorstand wird sich nächste Woche das letzte Mal mit der Landesliste und der Frage der Spitzenkandidatur beschäftigen. Bis dorthin werden von mir sämtliche Entscheidungen vorbereitet und allfällige noch notwendige Gespräche geführt. Danach wird von mir das Ergebnis der Öffentlichkeit präsentiert. An meiner Haltung, dass ich für die beste Variante für einen möglichst erfolgreichen Wahlkampf für die Tiroler FPÖ eintrete, hat sich nichts geändert," betonte Tilg.
Er gehe jetzt "nach der endgültigen und eindeutigen Klärung der Führungsfrage" von einem Schlussstrich unter die leidige innerparteiliche Diskussion aus. Er wolle mit allen sachpolitischen Kritikern zusammenarbeiten. "Alle mir kritisch eingestellten Mitbewerber und Funktionäre, die eine faire und korrekte Zusammenarbeit mit mir suchen, sind ausdrücklich willkommen und zur Mitarbeit eingeladen," sagte Tilg. (apa)
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