Bungee-Todessprung in Dortmund: Betreiber sperrt Anlagen in Österreich!
- Ab sofort keine Sprünge mehr vom Wiener Donauturm und vom Staudamm Klaus
Nachdem am Sonntag ein Bungee-Springer in Dortmund in den Tod sprang, hat der Betreiber der Unglücksanlage alle seine Sprungzentren gesperrt. Darunter auch zwei Anlagen in Österreich. Bis zum Vorliegen des Untersuchungsergebnisses sind keine Sprünge vom Wiener Donauturm und vom Staudamm Klaus (OÖ) möglich.
Nach Polizeiangaben riss beim Unglück in Dortmund das Gummiseil in unmittelbarer Körpernähe des Springers, als er von einer Plattform in der Höhe von etwa 170 Metern vom 212 Meter hohen Florianiturm abgesprungen war. Der Mann stürzte in den Tod, zwei Angestellte der Bungee-Betreiberfirma wurden durch das zurück schnellende Gummiseil verletzt.
"Systembruch"
"Wir bedauern diesen schrecklichen Unfall außerordentlich", so die Betreiber in einer Aussendung. Sie sprachen von einem "Systembruch" im Rahmen eines regulären Bungee-Sprungs. Die Ursache sei noch nicht geklärt, die Untersuchungen dauerten an. Bis zur Klärung würden alle Bungee-Anlagen vorübergehend geschlossen.
Die Jochen Schweizer GmbH betreibt nach eigenen Angaben fünf Bungee-Anlagen in Deutschland und Österreich. Jene am Donauturm wurde 2001 eröffnet, der Absprung erfolgt in 152 Metern Höhe. (apa/red)
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