AK: Prämienunterschiede bei Kfz-Versicherungen
- Bis zu 122 Euro können gespart werden
Bis zu 122 Euro können sich preisbewusste Versicherungskunden bei der Jahresprämie einer Kfz- Haftpflichtversicherung sparen, geht aus einem aktuellen Test der Arbeiterkammer hervor. "Die Qualität der schriftlichen Angebote war oft mäßig, die Prämienangaben waren oft unvollständig", kritisiert AK-Konsumentenschützer Christian Prantner.
Bei den Angeboten der Versicherungen habe auch der Hinweis auf den "Unterjährigkeitszuschlag" gefehlt, der auf Prämie und Kfz-Steuer draufgeschlagen wird, wenn die Prämie beispielsweise monatlich statt jährlich bezahlt wird, bemängeln die AK-Tester, und weisen darauf hin, dass bei einer einseitigen Prämienerhöhung eines laufenden Vertrages dem Konsumenten ein einmonatiges Kündigungsrecht ab Erhalt des Schreibens über die Prämienerhöhung zusteht.
Unvollständige Auskünfte
Das weitere Sündenregister der Versicherer laut AK: Die Tester bekamen oft nur den Tarif für eine einzige Deckungssumme - meist für 10 Mio.Euro, obwohl Daten von vier Deckungssummen angefragt wurden. Manche Prämienangaben waren handschriftlich und daher schlecht zu lesen. Obwohl kein Kasko-Angebot gewünscht wurde, war es in einigen Offerten enthalten. Wer noch Zusatzinfos brauchte, musste zudem sehr viel Geduld am Telefon aufbringen.
Test im Detail
Beispielsweise reichte laut AK die Bandbreite der Prämien für einen Opel Astra Caravan, Diesel mit 75 PS in der Prämienstufe 0 bei einer Deckungssumme von 3 Mio. Euro von 414 Euro (Hannover International) bis 528 Euro (Generali). Bei einer Deckungssumme von 10 Mio. Euro reichten die Prämien von 425 Euro (Hannover International) bis 547 Euro (Interunfall, Generali), eine Differenz von 122 Euro. (apa)
