Dienstag, 15. Juli 2003

Sony Ericsson reduziert im 2. Quartal Verluste

  • GSM-Bereich legt um 84 Prozent zu
  • Zweite Jahreshälfte soll positiv werden

Das schwedisch-japanische Gemeinschaftsunternehmen Sony Ericsson hat im zweiten Quartal Umsatz und Absatz steigern sowie die Verluste reduzieren können. Wie der Handyproduzent bekanntgab, konnte der Umsatz in den vergangenen drei Monaten gegenüber dem Vorjahr um 18 Prozent auf 1,13 Mrd. Euro gesteigert werden. Bei den verkauften Handys legte der Konzern gegenüber dem Vorjahr sogar um 23 Prozent auf 6,7 Millionen zu.

Die Ertragszahlen entwickelten sich ebenfalls positiv, wenn der Konzern auch bei allen Kennzahlen nach wie vor im Minus liegt. Es konnten sowohl das operative Ergebnis als auch das Nettoeinkommen - jeweils vor Restrukturierungskosten - verbessert werden. Beim operativen Ergebnis wurde ein Minus von 45 Mio. Euro erzielt, eine Verlustverringerung gegenüber dem Vorjahr von 53 Mio. Euro. Der Nettoverlust ging um 50 Mio. Euro auf 33 Mio. Euro zurück. Für die zweite Jahreshälfte erwartet der Konzern schwarze Zahlen, rechnet aber damit, beim Gesamt-Jahresergebnis nach wie vor im Minus zu bleiben. Gründe dafür seien die Restrukturierungskosten für den Konzernumbau sowie die Verluste im 1. Halbjahr, die im 2. Halbjahr nicht wettgemacht werden könnten.

84% Zuwachs im GSM-Sektor
Beim Handyabsatz konnte Sony Ericsson vor allem Zuwächse auf dem GSM-Sektor erzielen, wo um 84 Prozent mehr Mobiltelefone als im Vorjahr verkauft wurden. Auch auf dem japanischen Markt verzeichnete der Konzern ein 45-prozentiges Absatzplus. Im Juni hatte der Konzern angekündigt, sich in Zukunft auf den europäischen Mobilfunkstandard GSM und EDGE und UMTS sowie den japanischen Markt konzentrieren zu wollen. Für den US-CDMA-Standard sollen dagegen keine Geräte mehr erzeugt werden.

Weitere Informationen:

  • Sony-Ericsson-Website

    15.7.2003 12:29