Causa Grasser: Haider sieht Präzedenzfall
- Landeshauptmann verwundert, dass Grasser für "Hobbyverein" keine Steuern zahlen muss
·Haider in NEWS
Steuerreform auf 2004 vorziehen
·UMFRAGE
Soll Haider wieder FPÖ-Chef werden?
·DISKUSSION
Was sagen Sie zum erstarkten Haider?
·Westenthaler
"Haider-Comeback nicht aufzuhalten"
Der "Freispruch" durch die Finanzbehörden für den Finanz-Minister Grasser wundert Jörg Haider (F) nicht. Im brandaktuellen NEWS verweist er darauf, dass sich Finanzstaatssekretär Finz (V) als Auskunftsperson betätigt habe: "Was soll schon rauskommen, wenn ich jemanden, der meinen Weisungen unterliegt, ein Gutachten vorlegen lasse, laut dem ich unschuldig bin?" Der Kärntner Landeshauptmann erwartet Auswirkungen der Causa: "Es wird viele Vereine ermutigen, auch keine Körperschaftssteuer oder Schenkungssteuer zu zahlen. Das ist ein echter Präzedenzfall".
Nach Interpretation Haiders bedeutet die Einschätzung der Finanzbehörden, dass es in Österreich "Lebenssachverhalte" gebe, für die man keine Steuern mehr bezahlen müsse. Das werde viele Vereine und Organisationen dazu veranlassen, dieses Modell anwenden zu wollen: "Wenn man weiß, wie penibel der Finanzminister gerade die Vereine in den letzten Jahren gefilzt hat, dann ist es schon verwunderlich, dass sein eigener Hobbyverein keine Steuern zahlen muss". (apa)
Die gesamte Story lesen Sie in der aktuellen Ausgabe von NEWS!
Cannes21:21
Zweite Goldene PalmeMichael Haneke gewinnt mit "Amour" den Hauptpreis bei den Filmfestspielen
Familiendrama in St. Pölten15:23
Bluttat: Bub ist totÄrzte kämpften erfolglos: Achtjähriger Bub nach Kopfschuss gestorben
