Banken sparen: Hunderte Jobs stehen auf Abschussliste
- Erste-Bank-Gruppe will heuer 450 Mitarbeiter abbauen
- Banken wollen Kollektivvertrag für 25.000 Leute ändern
Kahlschlag-Stimmung in der österreichischen Banken-Landschaft. In der Erste Bank Gruppe werden heuer 450 Leute abgebaut. Bei der BA-CA sollen 300 Mitarbeiter gehen. Auch die RZB plant größere Einschnitte. Der Kollektivvertrag für 25.000 Angestellte ist ebenfalls im Visier der Sparstifte.
Zwischen Vorstand und Betriebsrat der Erste Bank herrscht, wie das Wirtschaftsblatt berichtet, wegen des geplanten Sparprogramms dicke Luft. Laut Erste Bank sind auch Kündigungen nicht ausgeschlossen! Hausintern ist sogar von 15 Prozent, also 450 Mitarbeitern, die Rede.
Der Betriebsrat will das nicht hinnehmen: "Kündigungen sind in der Bankbranche ein absolutes Novum!" Sonst werden Personalstände nur durch den natürlichen Abgang abgebaut.
Die BA-CA wird heuer den Personalstand von 11.700 auf 11.400 senken - auf längere Sicht gar auf 11.000.
Neuer Kollektivvertrag
Ein Hauptproblem sind die hohen Personalkosten durch eine de-facto-Unkündbarkeit nach 10 Jahren. Daher will der Sparkassen-Verband den teuren KV der 25.000 Mitarbeiter ändern. Künftig sollen auch mehr Leistungs-Komponenten zählen.
(red)
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