Mittwoch, 16. Juli 2003

21 österreichische Banken unter Top 1.000

Unter den 1.000 größten Banken der Welt finden sich 21 österreichische Kreditinstitute. Zwei davon, die Bank Austria Creditanstalt (BA-CA) und die Donau- Bank, werden aber im offiziellen Ranking des Financial Times- Fachmagazines "The Banker" nicht geführt, da sie nicht mehr eigenständig sind.

Ihre Werte werden in den jeweiligen Mutterkonzernen berücksichtigt. Im aktuellen "Top 1000 World Banks"-Ranking, dem vorwiegend die Geschäftszahlen per Ende 2002 zu Grunde liegen, konnten sich fast alle heimischen Banken verbessern.

Die größte Bank in Österreich blieb auch 2002 die zum HypoVereinsbank (HVB) gehörende BA-CA. Die Werte der BA-CA flossen in die HVB ein, die als zweitgrößte deutsche Bank vom 16. auf den 20. Rang abgeruscht ist und ein Kernkapital von 20,1 Mrd. Dollar aufweist.

Die Erste Bank liegt als zweitgrößte heimische Bank mit 4,0 Mrd. Dollar Kernkapital unter den Top 1.000 an der 100. Stelle. Die Raiffeisen Zentralbank, das Spitzeninstitut des Raiffeisensektors, liegt als drittgrößte österreichische Bank mit 2,1 Mrd. Dollar an 171. Stelle.

Auf Platz 209 der Top 1.000 Banken folgt das viertgrößte österreichische Institut, die BAWAG/P.S.K.-Gruppe. Die Österreichische Volksbanken AG nimmt als fünftgrößtes heimische Institut den 290. Platz ein.

An der Spitze der weltweit 1.000 stärksten Banken kam es 2002 nur zu wenigen Veränderungen. Die US-amerikanische Citigroup führt die "The Banker"-Rangliste nun bereits das fünfte Jahr in Folge an.
(apa)

16.7.2003 13:03