Doch kein Streik beim Postbus - Konflikt beigelegt
- Laut Belegschaftsvertreter habe der Vorstand nachgegeben
- Gewerkschaft hatte gedroht, zu Schulbeginn zu streiken
Der Konflikt um geplanten Sparmaßnahmen bei der Österreichischen Postbus AG ist beigelegt: Vorstand und Personalvertretung haben am Freitag der Vorwoche eine Einigung erzielt. Der für Schulbeginn angedrohte Streik ist damit vom Tisch. Einzelheiten über die erzielte Einigung geben Vorstand und Personalvertretung Dienstag in Wien bekannt.
Aus Sicht der Belegschaftsvertreter habe der Vorstand fast in allen strittigen Punkten nachgegeben: Eine durchschnittliche Gehaltskürzung um 180 Euro sei ebenso weggefallen wie die geplante Kürzung der Bezahlung von Wartezeiten. In anderen Punkten habe sich die Belegschaft kompromissbereit gezeigt.
Postbus-Vorstand Werner Ott zeigte sich am Montag erfreut über die Einigung mit der Belegschaft, wollte aber gemäß Vereinbarung auf keine Einzelheiten eingehen. Die beschlossenen Sparmaßnahmen seien nur ein erster Schritt, denen noch weitere Maßnahmen folgen müssten, hieß es aus Vorstandskreisen.
Beide Seiten hatten Stillschweigen bis zum Dienstag vereinbart. Aus der am Montag versandten Einladung geht der Zweck des morgigen Pressegespräches - die "Einigung zwischen Vorstand und Personalvertretung" - aber bereits hervor.
(APA)
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