Lawaree prolongierte seine Torserie gegen Salzburg
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Heißt der Meister wieder Austria oder packt's GAK
Der Fußball stand dieser Tage in Bregenz der Kunst um nicht viel nach. Nach der gelungenen Eröffnung der Festspiele starteten auch die "Ländle"-Kicker erfolgreich in die neue Saison. SW Bregenz, im letzten Spiel der vorigen T-Mobile-Bundesliga-Saison erst durch ein 2:0 über Meister Austria gerettet, schlug vor 5.000 Zuschauern daheim UEFA-Cup-Vertreter SV Salzburg dank des Goldtores von Torjäger Axel Lawaree 1:0 (1:0). Es war der bereits zwölfte Streich des Belgiers in den Duellen der Festspielstädter seit 2001/02.
Der Stürmer, der zuletzt vor eigenem Publikum gegen die Salzburger sogar alle fünf Treffer zum 5:1 erzielt hatte, stoppte sich in der 56. Minute den Ball wunderschön mit dem linken Fuß und schloss mit dem Rechten flach ins kurze Eck. "Es ist schön, dass ich getroffen habe, doch wichtiger als mein Tor sind die drei Punkte. Wir haben gezeigt, dass die Mannschaft vom Niveau her diesmal nichts mit dem Abstieg zu tun haben wird", meinte Lawaree zufrieden. SWB hatte den Liga-Schützenkönig 2002/03 aus finanziellen Gründen abgeben wollen, nun machte er sich gleich in der ersten Runde "bezahlt".
Zwei Schritte nach vorn für Bregenz
Die Bregenzer behielten auch ihre weiße Weste: in bisher neun Heimspielen gegen Salzburg gab es bei vier Remis den neunten Erfolg. Verständlich, dass Regi van Acker fast rundum zufrieden war: "Mit dem Sieg haben wir zwei Schritte nach vorne gemacht, aber wir hätten auch noch das eine oder andere Tor mehr erzielen müssen." Sein Kollege Lars Söndergaard, dessen Truppe seit vier Jahren ohne Startsieg ist, war hingegen bitter enttäuscht. "Wir waren vor allem läuferisch schlecht und nach dem Ausschluss von Jank in der 49. Minute ist nichts mehr gelaufen."
Gleich zwei Ausschlüsse in Vorarlberg
Der erste Ausschluss der neun Saison ging übrigens auf das Konto der Hausherren. Der neue Bregenzer Innenverteidiger Vladimir Vuk hatte schon in der 13. Minute wegen einer Notbremse "rot" gesehen. Die Gäste vermochten aus dem numerischen Vorteil während mehr als einer halben Stunde keinen Nutzen zu ziehen. Bei Elf gegen Zehn hatten sie eine Torchance, bei Zehn gegen Zehn gar keine mehr. (apa/red)
