Bregenz schlägt Salzburg zum Liga-Auftakt 1:0
- "Salzburg-Schreck" Lawaree besiegelte Bregenz-Sieg
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SW Bregenz hat am Donnerstag in der ersten Runde der T-Mobile-Bundesliga-Saison 2003/2004 die imposante Erfolgsserie von UEFA-Cup-Starter SV Salzburg beendet. Das auf Grund der Festspieleröffnung um 24 Stunden verschobene Duell endete mit einem 1:0-Sieg der Vorarlberger, die in der vergangenen Saison nur hauchdünn dem Abstieg entgangen waren.
Die hoch verdiente, erste Niederlage der Söndergaard-Truppe seit 1. März fixierte "Salzburg-Schreck" Lawaree in der 56. Minute, eine höhere Pleite der Gäste verhinderte lediglich der sensationelle Schlussmann Arzberger. Mit Vuk (13., Rot, Torraub) und Jank (49., Gelb-Rot, wiederholtes Foulspiel) musste auf beiden Seiten jeweils ein Akteur vorzeitig vom Platz.
Beide Mannschaften begannen Spiel vier der ersten Runde eher zurückhaltend, in der 13. Minute folgte dann aber der erste Knalleffekt. Kirchler brach durch, der kroatische Neuzugang Vuk legte den Routinier als letzter Mann knapp vor dem Strafraum und sah dafür von Schiri Drabek folgerichtig Rot.
Die einzig logische Folge, nämlich eine drückend überlegene Salzburger Elf, blieb aus. Die Mozartstädter agierten weiterhin mit ihrer Viererkette, die quasi zu viert gegen die einzige Bregenz- Spitze Lawaree in den Kampf zog. Lediglich bei einer Flanke von Schriebl, an der Kirchler und Hassler haarscharf vorbeischrammten, hatte Bregenz-Keeper Tolja Glück (24.). Vielmehr hätten sich die dezimierten Vorarlberger den Führungstreffer verdient gehabt: Arzberger parierte zwei schöne Schüsse von Aslan (15., 45.) und Berchtold verfehlte vom Fünfer knapp das Kreuzeck (33.).
Salzburg ließ die numerische Überlegenheit vor der Pause ungenützt verstreichen und wurde dafür rasch bestraft. In der 49. Minute musste auch Salzburg-Verteidiger Jank vorzeitig vom Feld, von nun an hieß es also "10 gegen 10". Es folgte ein wahrer Sturmlauf der Hausherren, Nzuzi, Lawaree und Berchtold scheiterten zwischen der 50. und 56. Minute im Minutentakt an Arzberger, ehe Lawaree den Bann brach. Nzuzi spielte zur Mitte, Laessig köpfelte den Ball genau vor die Füße von Lawaree und der Torjäger netzte aus sieben Metern ein.
Auch die Einwechslungen von Kahraman und Pfeifenberger halfen den Salzburgern nichts mehr, stattdessen setzte Nzuzi sein "Festival der vergebenen Chancen" noch drei Mal (68., 87., 88.) fort. Abgeschlossen wird die erste Runde erst am 26. Juli mit Mattersburg gegen Sturm Graz. (APA)
