Alex Wurz ist wieder bei Jaguar im Gespräch
- Formel 1-Piloten auf der Suche nach einem Arbeitsplatz
- Wenig Stellen, viele Gerüchte - Wechselkarussel dreht sich
·Zukunftspläne
David Coulthard steht unter Druck
·McLaren wartet
Neuer Bolide noch immer nicht fertig
·Bitte Warten!
Neuer "Silberpfeil" frühestens in Monza
·Bruderkampf
Schumi I an Schumi II: 'Du bist besser'!
·WM-Endstand
Schumi zwei Punkte vor Räikkönen!
·ABSTIMMEN!
Wer holt sich den WM-Titel 2003?
·Ihre Meinung: Formel-1-Diskussion
Wird es in der nächsten Saison spannender?
Der Arbeitsmarkt für Formel-1-Piloten ist klein. Von den 20 Stellen werden höchstens bis zu sieben in der neuen Saison frei. Doch mindestens ein halbes Dutzend Fahrer steht ohne Vertrag für 2004 da. Längst haben ihre Manager angefangen, bei Teams vorzufühlen. Auch im Fahrerlager beim Großen Preis von Großbritannien in Silverstone kochte die Gerüchteküche: Der Österreicher Alexander Wurz, Testfahrer bei McLaren-Mercedes, ist wieder als Ersatz für Antonio Pizzonia bei Jaguar im Gespräch.
Nur bei den Rennställen aus dem Mittelfeld wie Jaguar, BAR, Toyota und Sauber sowie die Schlusslichter Jordan und Minardi könnten Cockpits neu besetzt werden. Dagegen scheint bei den Branchenführern Ferrari, Williams-BMW, McLaren-Mercedes und Renault kein Wille zum Wechsel vorhanden.
Gerüchte werden gezielt veröffentlicht
Da noch keine Personal-Entscheidungen bekannt gegeben werden, kursieren umso mehr Gerüchte. Allzu oft werden diese von Teams und Fahrer-Managern lanciert, um ihre Positionen in Verhandlungen zu verbessern. So werden neben Wurz auch Heidfeld und Minardi-Fahrer Justin Wilson mit Jaguar in Verbindung gebracht.
2004 könnten einige Stars wechseln
Das Gezerre in diesem Jahr ist nur ein Aufgalopp für das, was 2004 zu erwarten ist. Dann werden auch bei den Topteams Plätze vergeben. Außer bei Michael Schumachers Ferrari-Kollegen Rubens Barrichello laufen die Verträge der Williams-BMW-Piloten Ralf Schumacher und Juan Pablo Montoya, von Jarno Trulli bei Renault und David Coulthard bei McLaren-Mercedes aus.
Schumi II will mehr Geld
Das Gefeilsche und Geschacher hat längst begonnen. Schon im Frühjahr brachte Ralf Schumachers Manager Willi Weber seinen Schützling mit Toyota und McLaren-Mercedes in Verbindung. Nach den letzten Erfolgen von Ralf Schumacher wird nun diskutiert, um wie viele Jahre der Vertrag verlängert wird und ob er mehr oder weniger als die bisherigen geschätzten 15 Millionen Euro erhält.
Montoya zu McLaren?
"Man sollte bedenken, dass man über 2005 redet, nicht über 2004", mahnte BMW-Motorsportdirektor Mario Theissen Gelassenheit an. Doch sein Team steht im Mittelpunkt des jüngsten Gerüchts: Angeblich gibt es bereits Kontakte zwischen dem im Vergleich zu Ralf Schumacher ins Hintertreffen geratenen Montoya und McLaren-Mercedes. Der Kolumbianer solle David Coulthard im Silberpfeil beerben, eventuell schon ab 2004, heißt es. Sollte sich das bewahrheiten, würde das Fahrer-Karussell doch noch anspringen. (apa/red)
