Sonntag, 20. Juli 2003

Schwimm-WM: Richter/Reiff hoffen auf Olympia-Quali

  • Springer-Duo blickt trotz WM-Pleite optimistisch in die Zukunft
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Österreichs Schwimmer haben am Sonntag ihren Angriff auf die WM-Finali begonnen und wollen es tunlichst besser als ihre Team-Kolleginnen im Wasserspringen machen. Anja Richter und Marion Reiff hatten sich in Barcelona in Synchro und Solo klar am Endkampf vorbei geschraubt, vor ihrem Rückflug am Montag feuerten sie noch Mirna Jukic und Co bei ihren ersten WM-Starts an. Für das SU-Wien-Duo beginnt bald nach dem Heimflug die Vorbereitung auf die Olympia-Qualifikation, diesem Ziel wird alles untergeordnet.

Ab Anfang September wollen die Wienerinnen unter der Anleitung von Coach Michael Worisch konzentriert für den Weltcup-Bewerb im Februar in Athen arbeiten, nur dort werden die restlichen vier Synchro-Tickets für die Sommerspiele vergeben.

Der Duo-Bewerb ist der Knackpunkt, da waren bei der WM sieben der Olympia-Quali-Konkurrenten besser. "Wir können das schaffen. Wichtig wird, dass wir den Sprung bis dahin intus haben", erklärt Richter.

Im Solo-Bewerb sind noch Plätze frei
Im Solo sind die Aussichten für die Olympia-Qualifikation besser, 32 Startplätze sind noch frei. Doch Erfolg und Misserfolg liegen eng beieinander. Im WM-Turm-Finale der Herren am Samstag hat der Chinese Hu Jia ab dem Halbfinale neun Sprünge lang geführt, mit dem letzten Versuch fiel er aus den Medaillen-Rängen. Andere Favoriten bei diesen Titelkämpfen sind sogar im Halbfinale oder Vorkampf ausgeschieden. Worisch: "Die Dichte wird immer größer, die Tagesverfassung entscheidet." (apa/red)

20.7.2003 10:43