Samstag, 19. Juli 2003

Ronaldinho wechselt für 30 Millionen zum FC Barcelona

  • Katalanen stechen Manchester United im letzten Moment aus
  • Neo-Coach Rijkaard hadert mit einem zu großen Kader

Das Transfer-Poker um Ronaldinho ist zu Ende. Der Brasilianer wechselt für 30 Millionen Euro von Paris St. Germain zum FC Barcelona. Erst am Freitagabend hatte PSG ein letztes Angebot von Manchester United abgelehnt und somit den Weg des 23-Jährigen nach Spanien geebnet.

Ronaldinho, der vor einem Jahr mit Brasilien Weltmeister wurde und bei der Endrunde zwei Tore erzielte, erhielt beim katalanischen Renommierverein einen Fünfjahresvertrag. Während der Weltmeister noch in seiner Heimat in den Ferien weilte, brachte sein Bruder und Berater Roberto Assis die Verhandlungen mit Barca's neuem Präsidenten Joan Laporta zu einem Ende.

Kluivert bleibt in Barcelona
Mit dem Transfer von Ronaldinho hat Barcelona innerhalb weniger Tage eine zweite wichtige Personalfrage positiv beantwortet, denn am vergangenen Mittwoch hatte der neue Trainer Frank Rijkaard seinen holländischen Landsmann Patrick Kluivert überzeugt, den Vertrag mit dem FC Barcelona zu erfüllen.

Zu viele Nicht-EU-Ausländer im Kader
Rijkaard wird in der kommenden Saison indes vor einigen heiklen personellen Entscheiden stehen. Neben Ronaldinho sind mit den ebenfalls neu verpflichteten Rüstü (TUR/Torhüter) und Rafael Marquez (MEX/Verteidiger) sowie den Argentiniern Javier Saviola (Stürmer), Juan Riquelme (Mittelfeld) und Roberto Bonano (Torhüter) fünf weitere Nicht-EU-Ausländer im Kader. Von diesem Sextett darf Rijkaard im Championat nur vier Akteure einsetzen. (apa/red)

19.7.2003 14:35