Bahn-WM für Garber doch wieder in Sicht
- Große Fortschritte beim Heilungsprozess nach schwerem Sturz
Die Chance, dass Roland Garber bei den Bahnrad-Weltmeisterschaften ab 30. Juli in Stuttgart doch starten kann, ist innerhalb eines Tages stark gestiegen. Der Wiener war am Mittwochabend im Rahmen des Omnium-Bewerbs in Prostejov (Tschechien) schwer gestürzt. Olympiaarzt Kutschera stellte am Freitag nach einer Tomographie bei Garber schwere Prellungen und Muskelquetschungen fest. Dennoch hat der Rennfahrer nach dem ersten Schock wieder Mut gefasst.
"Von gestern auf heute habe ich enorme Fortschritte gemacht. Am Donnerstag konnte ich kaum gehen, heute bin ich schon mit dem Auto zu Doktor Kutschera gefahren, eventuell kann ich schon am Wochenende wieder erste Versuche mit dem Rad unternehmen", meinte Garber, der bei der WM für zwei Bewerbe genannt hat: für das Scratch-Rennen am 31. Juli und gemeinsam mit Franz Stocher für die Madison-Konkurrenz am 3. August, in der die Österreicher vor einem Jahr in Kopenhagen immerhin Vize-Weltmeister geworden waren. (apa/red)
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